Steiger Unternehmensberatung

Rechnungswesen & Controlling · Fast Close · BI & Reporting

Finance & Rechnungswesen transformieren.

Moderne Finanzprozesse an der Seite Ihrer bestehenden Führungsmannschaft – ganz ohne Vakanz. Monatsabschlüsse, die Wochen dauern, fehleranfällige manuelle Excel-Berichte und zähe ERP-Projekte binden wertvolle Führungskraft. Als kaufmännischer Sparringspartner und Umsetzungsleiter bringe ich Methodik, Architektur und Entlastung in Ihr Rechnungswesen: Wir verkürzen Ihre Abschlusszeiten drastisch (Fast Close), schaffen automatisierte Management-Dashboards und steuern IT- und ERP-Partner unabhängig und auf Augenhöhe.

Transformations-Modell · Modular Ziel: Schnelligkeit & Entlastung
Stufe 1: Quick-Audit 3 bis 4 Wochen Abschlusskalender & Quick-Wins
Ergebnis Fast Close Tag 4–5 statt Tag 15+ wie z. B. bei NORRES
Rolle Partner & Leiter an der Seite Ihrer Leitung

Kaufmännischer Realitätscheck

Warum Software allein kein Rechnungswesen rettet.

In vielen Unternehmen wird die Modernisierung der Finanzen als reines IT-Projekt missverstanden. Doch wer fehlerhafte Abläufe und ungeklärte Zuständigkeiten digitalisiert, erhält am Ende nur teurere fehlerhafte Abläufe. Drei typische Fallen:

Falle 01 Die Software-Illusion

„Das neue ERP löst all unsere Probleme.“

Softwareanbieter versprechen automatisierte Wunder. Doch ohne saubere Kontierungsrichtlinien, harmonisierte Kontenpläne und klare Abschlusslogiken scheitert die Einführung an der Realität des Buchungsalltags.

→ Gegenmittel: Kaufmännische Architektur vor Software-Konfiguration.
Falle 02 Die Überlastungsfalle

„Unser Team macht das nebenbei mit.“

Leiter Rechnungswesen und Controller arbeiten bereits am Limit. Wenn sie neben Monatsabschluss, Audits und Liquiditätsmanagement auch noch 20 Projekt-Workshops leiten sollen, drohen Burnout, Fehler und Kündigungen.

→ Gegenmittel: Externe Transformationsführung, die das Team operativ abschirmt.
Falle 03 Fehlende Neutralität

„Der IT-Dienstleister steuert das Projekt.“

IT-Dienstleister verdienen an Beratertagen und Anpassungsprogrammierungen (Customizing). Sie hinterfragen selten kaufmännische Notwendigkeiten, sondern bauen, was technisch machbar ist – oft mit explodierenden Budgets.

→ Gegenmittel: Ein unabhängiger kaufmännischer Sachwalter, der Dienstleister steuert.

Modular & Handlungsfähig

In drei Stufen zur zukunftsfähigen Finanzorganisation.

Wir starten nicht mit riesigen Multi-Jahres-Programmen, sondern mit klar abgegrenzten Meilensteinen. Sie behalten bei jeder Phase die volle kaufmännische Kontrolle:

01

Stufe 1: Quick-Audit & Monatsabschluss-Analyse

Dauer: 3 bis 4 Wochen · Bestandsaufnahme & Sofort-Hebel
Risikoarmer Einstieg

Typische Ausgangsfrage

„Warum dauert unser Monatsabschluss 15 bis 20 Tage, welche Excel-Inseln existieren und wo verlieren wir am meisten Zeit?“

Wir durchleuchten den aktuellen Abschlusskalender, interviewen die Beteiligten entlang der Kette (Einkauf, ReWe, Controlling, IT) und decken Schnittstellenbrüche und zeitraubende manuelle Schleifen schonungslos auf.

Konkrete Lieferergebnisse

  • ✓ Fast-Close-Readiness-Report: Bewertung von Buchungsstichtagen, Abgrenzungen und Schätzlogiken.
  • ✓ Transparenzkarte Schnittstellen: Aufdeckung von Medienbrüchen, manueller Doppelarbeit und Excel-Dateien.
  • ✓ Priorisierter Quick-Win-Katalog: Sofortmaßnahmen, die ohne neue Software schon im nächsten Abschluss Tage sparen.
02

Stufe 2: Zielbild, Fast-Close-Konzept & BI-Architektur

Dauer: 4 bis 8 Wochen · Kaufmännisches Soll-Konzept
Kaufmännische Architektur

Typische Ausgangsfrage

„Wie strukturieren wir unsere Prozesse, Konten und Tools, damit Zahlen an Werktag 4 verlässlich vorliegen?“

Wir entwickeln das konkrete Zielbild für Ihr Rechnungswesen und Controlling: Von verbindlichen Vorabgrenzungen über automatisierte Intercompany-Saldenabstimmungen bis hin zur automatisierten Übergabe an Power BI oder SAP Analytics Cloud.

Konkrete Lieferergebnisse

  • ✓ Neuer Fast-Close-Kalender: Detaillierter Tages- und Stundensollplan mit klar zugewiesenen Verantwortlichkeiten.
  • ✓ Reporting- & KPI-Architektur: Definition der zentralen Steuerungs-KPIs und Dashboards (GuV, Bilanz, Cashflow).
  • ✓ Fachliches Pflichtenheft für IT/ERP: Klare kaufmännische Vorgaben für IT-Dienstleister statt offener Wünsche.
03

Stufe 3: Umsetzungsbegleitung & Partnersteuerung

Dauer: Nach Bedarf (z. B. 3–6 Monate Begleitung) · Verlässliche Realisierung
Hands-on Umsetzung

Typische Ausgangsfrage

„Wer stellt sicher, dass die ERP-Partner im Budget bleiben, die Daten migriert werden und das Team die neuen Prozesse beherrscht?“

Als kaufmännischer Bauleiter steuern wir Software-Implementierer (SAP, DATEV, BI), leiten Tests, validieren die Datenmigration und coachen Ihre Mitarbeiter in den neuen Abläufen – bis der Regelbetrieb stabil und ohne externe Hilfe läuft.

Konkrete Lieferergebnisse

  • ✓ Budget- & Qualitätskontrolle: Laufende kaufmännische Überwachung der externen Dienstleister.
  • ✓ Test- & Cutover-Begleitung: Sichere Überführung in den Produktivbetrieb ohne Ausfälle oder Buchungsstopps.
  • ✓ Mitarbeiter-Befähigung: Gezieltes Coaching für Finance-Teams zur eigenständigen Steuerung nach dem Projekt.

Schwerpunkte im Detail

Wo wir den Hebel ansetzen.

Vier thematische Schwerpunkte, die wir einzeln oder im Verbund für Sie anpacken:

Fast Close

Abschluss-Exzellenz

Verkürzung der Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse auf 4 bis 5 Werktage. Reduktion manueller Abstimmungen, Vorverlagerung von Buchungen und verlässliche Schätzlogiken.

Beleg: NORRES (Fast Close von Tag 15 auf Tag 4)
BI & Analytics

Reporting-Architektur

Aufbau automatisierter Dashboards (SAP Analytics Cloud, Power BI). Einheitliche Kennzahlenlogik für GuV, Deckungsbeiträge, Working Capital und Liquidität ohne Excel-Flickschusterei.

Beleg: Mast-Jägermeister (SAC Reporting Framework)
Post-Merger

PMI im Rechnungswesen

Zusammenführung von Rechnungswesen und Finanzsystemen nach Zukäufen. Harmonisierung von Kontenplänen, Standardisierung der Konsolidierung und schnelle Transparenz für Gesellschafter.

Beleg: VDK Groep NL (PMI Target-Integration)
E-Rechnung & ERP

Prozessautomatisierung

Vorbereitung auf die gesetzliche E-Rechnung (ZUGFeRD, XRechnung), automatisierte Belegverarbeitung und durchgängige Digitalisierung der Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung.

Fokus: Cashflow- & Skontosicherung

Belegte Praxiserfahrung

Finance Transformation in der Praxis

Ein Auszug aus Transformationsmandaten, bei denen wir das Rechnungswesen modernisiert, Abschlüsse beschleunigt und moderne Reporting-Strukturen etabliert haben:

Häufige Fragen

Klarheit für Entscheider.

Häufige Fragen

Ersetzen Sie mit einer Finance Transformation unsere bestehende Finanzleitung? +

Nein, ganz im Gegenteil. Die meisten Unternehmen, die uns für eine Transformation mandatieren, haben eine engagierte Finanzleitung und ein eingespieltes Team. Das Problem ist schlicht die Zeit: Monatsabschlüsse, Prüfungen und das Tagesgeschäft binden 100 % der Kapazitäten. Wir kommen als temporäre Verstärkung, Sparringspartner und Umsetzungsleiter an die Seite Ihrer Führungsmannschaft. Wir übernehmen das methodische und operative Projektmanagement, entwerfen die Soll-Architektur und steuern die Umsetzung – damit Ihr Team nicht überlastet wird.

Welche ERP-Systeme, Konsolidierungs- und BI-Tools decken Sie ab? +

Über 20 Jahre Praxiserfahrung in Großkonzernen und gehobenem Mittelstand umfassen alle marktführenden Systeme: Im ERP-Bereich insbesondere SAP (S/4HANA Public & Private Cloud, SAP FI/CO), Microsoft Dynamics / Navision und DATEV. Bei Konsolidierung und Reporting: SAP Analytics Cloud (SAC), Power BI, IDL, Co-Planner sowie moderne Schnittstellenarchitekturen. Entscheidend ist: Wir verkaufen keine Software und vertreten keinen Hersteller – unsere Beratung ist 100 % unabhängig und rein an Ihrem kaufmännischen Nutzen ausgerichtet.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit unserem Steuerberater und Wirtschaftsprüfer? +

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sind unverzichtbare Partner im Prozess. Bei Fast-Close-Vorhaben, Kontenplan-Harmonisierungen oder Systemwechseln binden wir die Prüfer frühzeitig ein: Wir stimmen Schätzverfahren, Wesentlichkeitsgrenzen und Kontierungsrichtlinien vorab ab. Das verhindert böse Überraschungen beim Jahresabschluss, reduziert Prüfungsaufwände und beschleunigt die Freigabe signifikant.

Was unterscheidet Ihre Finance Transformation von Großberatungen? +

Großberatungen schicken oft Teams junger Junioren mit Standard-Templates, die viel Aufwand in Ihrem Team erzeugen und am Ende bunte Folien hinterlassen. Bei Steiger Unternehmensberatung arbeitet Hanno Steiger persönlich mit Ihnen: Als erfahrener CFO und Solution Architect, der Bilanzen, Konten, SAP-Tabellen und Führungssituationen aus eigener operativer Linienpraxis kennt. Keine Standard-Schablonen, sondern handfeste kaufmännische Lösungen, die ab dem nächsten Monatsabschluss spürbar greifen.

Wie schnell lassen sich erste messbare Ergebnisse erzielen? +

Bereits in Stufe 1 (Quick-Audit, 3–4 Wochen) identifizieren wir konkrete Quick-Wins: Unnötige Abstimmungsrunden werden gestrichen, manuelle Doppelerfassungen abgestellt und der Abschlusskalender gestrafft. Eine signifikante Verkürzung des Monatsabschlusses (z. B. von Werktag 15 auf Werktag 4–5 wie bei Norres) ist je nach Systemlandschaft typischerweise innerhalb von 3 bis 6 Monaten realisierbar.

Wollen Sie Ihr Rechnungswesen modernisieren?