Steiger Unternehmensberatung

IT & Steuerung · ITFM · FinOps · Servicekatalog

IT-Kosten transparent & steuerbar.

Vom anonymen Kostenblock zum bepreisten Business-Service. Ob Rechenzentrum, Softwarelizenzen oder dynamisch wachsende Cloud-Rechnungen: In vielen Unternehmen fehlen klare kaufmännische Kriterien, um Technologieausgaben verursachungsgerecht zuzuordnen. Als kaufmännischer Solution Architect übersetze ich komplexe IT-Landschaften in transparente Kostenmodelle – vom schnellen IT-Kosten-Check bis zum bepreisten Servicekatalog, herstellerunabhängig und in enger Abstimmung mit Ihrer IT-Organisation.

IT-Kosten-Check · Phasen 1 & 2 4–8 Wochen Erstanalyse
Erstanalyse 4 bis 8 Wochen Ph. 1: ~3 Wo. / Ph. 2: ~5 Wo.
Abrechnung Modular / Phasen Festpreis oder T&M
Wirkung 15–30 % Potenzial Überkapazitäten abbauen

Ökonomische Nachhaltigkeit in der IT

»IT-Kostenwissen ist der Beginn einer neuen Qualität.«

In Zeiten von Cloud-Transformation, SaaS und künstlicher Intelligenz ist IT-Kostentransparenz von fundamentaler Bedeutung. Entscheidungen zu allen IT-Themen bekommen eine solide betriebswirtschaftliche Basis – fundiert durch Praxis aus über 20 Jahren Interim Management und IT-Controlling.

Hanno Steiger

Hanno Steiger

Geschäftsführer · Steiger Unternehmensberatungsges. mbH

Transparenter Glasapfel – Ökonomische Nachhaltigkeit in der IT

Handlungsfelder & Schwerpunkte

Drei Säulen moderner IT-Steuerung

Klassische Budgetkontrolle greift zu kurz, sobald hybride Architekturen, dezentrale Cloud-Verbräuche und globale Konzernverträge gesteuert werden müssen. Wir setzen an den drei entscheidenden Hebeln an:

01 ITFM

IT Financial Management

Standardisierte Kosten- und Leistungsrechnung für die gesamte IT-Organisation:

  • Servicekatalog mit Stückpreisen: Was kostet ein Arbeitsplatz, ein Server oder eine ERP-Transaktion?
  • Verursachungsgerecht: Fachbereiche steuern ihren Konsum eigenverantwortlich über Mengengerüste.
  • Kostenstellen aufräumen: Transparenz über Sammelkonten und Gemeinkostenzuschläge.
02 FinOps

Cloud Cost Management

Dynamische Cloud- und SaaS-Kosten (AWS, Azure, GCP, M365) kontinuierlich im Griff:

  • Tagging & Zuweisung: Cloud-Ressourcen direkt den Produkten und Wertströmen zuordnen.
  • Right-Sizing & Einsparung: Überkapazitäten und verwaiste Testumgebungen systematisch eliminieren.
  • Echtzeit-Monitoring: Warnungen bei Anomalien vor dem Eintreffen der Monatsrechnung.
03 Reporting & Verrechnung

Reporting & Verrechnung

Management-Cockpits für den Mittelstand und rechtssichere Verrechnung für Konzerne:

  • Management-Reporting (Mittelstand): Monatliche KPI-Cockpits für Geschäftsführung und IT-Leitung.
  • Konzern-Verrechnung (Transfer Pricing): Großverträge (Microsoft, SAP, IBM) und RZ-Kosten sauber umlegen.
  • Intercompany Agreements: Steuer- und handelsrechtlich belastbare Verrechnungsdokumentation.

Steiger-Vorgehensmodell

Das 4-Phasen-Modell zur IT-Kostentransparenz

Wie aus unstrukturierten Buchhaltungs- und Betriebsdaten bepreiste, steuerungsfähige IT-Services entstehen. Die Phasen 1 und 2 schaffen in 4 bis 8 Wochen die entscheidende Transparenzbasis; der modulare Servicekatalog (Phase 3) und das monatliche KPI-Reporting (Phase 4) setzen nahtlos darauf auf:

01 Phase 1 · ca. 3 Wochen

Ist-Analyse & Erfassung

Vollständige Erfassung aller IT-Kostenstellen, Providerverträge und Datenquellen im Hauptbuch (z. B. SAP FI/CO, Hauptbuchkonten).

Ergebnis: Schwachstellen, Sammelkonten und Kostentreiber sind transparent identifiziert.
Hauptbuch & Verträge Phase 1
02 Phase 2 · ca. 5 Wochen

Technologie, Cloud & Plattformen

Zuordnung der Kosten auf technische Betriebseinheiten: Server, Cloud (AWS/Azure/GCP), Storage, Netzwerke und Workplace.

Ergebnis: Überkapazitäten, Schatten-IT und ungenutzte Cloud-Instanzen werden abgestellt.
Betrieb & FinOps Phase 2
03 Phase 3

Servicekatalog & Stückpreise

Aufbau eines modularen Servicekatalogs mit transparenten Stückpreisen für ERP, CRM, Arbeitsplätze und Fachapplikationen.

Ergebnis: IT wird zum klar bepreisten, steuerbaren Business-Produkt für alle Fachbereiche.
Bepreiste Services Phase 3
04 Phase 4

Reporting & Verrechnung

Etablierung eines monatlichen KPI-Reportings (Mittelstand) sowie optionale verursachungsgerechte Konzernverrechnung (Konzerne).

Ergebnis: Volle Kosteneffizienz und Steuerung auf Knopfdruck für Geschäftsführung & IT.
KPIs & Steuerung Phase 4

Modularer Einstieg & Arbeitsteilung

Wie groß muss das Projekt werden? Vier Einstiegsstufen nach Ihrem Bedarf

Sie müssen kein monatelanges ITFM-Großprojekt starten. Wir steigen genau auf der Stufe ein, die Ihre aktuelle Frage beantwortet – mit klarer kaufmännischer Abgrenzung zur internen IT:

Stufe 1 · 3–4 Wochen

Kostenüberblick & Quick-Check

„Was geben wir insgesamt aus, warum steigen die Kosten und wo handeln wir zuerst?“

  • ✓ Gesamtkosten-Transparenz
  • ✓ Kostentreiber & Sammelkonten
  • ✓ Priorisierte Sofortmaßnahmen
Festpreis-Option · Schnelle Klarheit
Stufe 2 · 4–8 Wochen

Wirtschaftlichkeitsprüfung

„Zahlen wir zu viel für Lizenzen, Cloud und Provider – wie verhandeln wir?“

  • ✓ Vertrags- & Lizenzaudit
  • ✓ Cloud-Right-Sizing (FinOps)
  • ✓ Verhandlungsgrundlage Provider
15–30 % Einsparpotenzial heben
Stufe 3 · Modul

Dauerhafte Steuerung

„Wir wollen IT wie ein internes Produkt mit festen Stückpreisen steuern.“

  • ✓ Bepreister Servicekatalog
  • ✓ Monatliches KPI-Reporting
  • ✓ Verrechnung / Transfer Pricing
Nachhaltige Steuerung auf Knopfdruck
Arbeitsteilung

Kaufmännisch vs. Technisch

„Wer macht was – wo endet die Beratung und wo beginnt die Technik?“

  • → Hanno Steiger: Kaufmännische Architektur, Bepreisung & Verhandlung
  • → Interne IT & Partner: Konfiguration von Cloud, Ticketsystemen & Tools
Keine Konkurrenz zur internen IT

Mandate & Referenzen

IT-Kosten steuerungsfähig gemacht

Praxiserprobte Mandate im IT Financial Management, in der IT-Leistungsverrechnung und im IT-Controlling — bei führenden Softwarehäusern, DAX-Konzernen und Industrieunternehmen.

Häufige Fragen

Was bedeutet IT Financial Management (ITFM) konkret? +

IT Financial Management ist die kaufmännische Standardisierung und transparente Bepreisung aller IT-Leistungen. Statt IT-Ausgaben als undurchsichtigen Sammelposten im Hauptbuch zu verbuchen, werden Kosten über definierte Kostenpools und IT-Infrastrukturschichten bis hin zu konkreten Business-Services (z. B. ERP-Arbeitsplatz, bepreiste Server- oder Cloud-Instanzen) zugeordnet. Das Ergebnis ist ein klarer Servicekatalog mit nachvollziehbaren Stückkosten.

Lohnt sich IT-Kostentransparenz auch für den Mittelstand ohne Konzernstruktur? +

Absolut. Während Konzerne zusätzlich rechtssichere Intercompany-Verrechnungen (Transfer Pricing) benötigen, profitieren mittelständische Unternehmen enorm von den Phasen 1 bis 3: Sie schaffen volle Transparenz über Hauptbuch- und Cloud-Kosten, eliminieren Überkapazitäten und Schatten-IT und erhalten einen bepreisten Servicekatalog. Phase 4 liefert im Mittelstand ein monatliches Management-Reporting auf Knopfdruck zur gezielten Steuerung.

Mit welchen Systemen und Tools arbeiten Sie (z. B. Serviceware, SAP, Power BI)? +

Wir setzen herstellerunabhängig auf praxiserprobte Standardwerkzeuge auf: Im ITFM-Bereich bringen wir tiefes Know-how in der Serviceware-Suite (Serviceware Financial, Serviceware Processes, Serviceware Performance) mit. Im ERP- und Analytics-Umfeld integrieren wir Daten nahtlos aus SAP (FI/CO, SAP Datasphere, SAP SAC), ServiceNow sowie Microsoft Power BI.

Was ist FinOps und wie unterscheidet es sich von klassischem IT-Controlling? +

FinOps (Financial Operations) ist die kontinuierliche kaufmännische Steuerung dynamischer Cloud- und SaaS-Ausgaben (wie AWS, Microsoft Azure, Google Cloud Platform oder Microsoft 365). Während klassisches Controlling oft rückwirkend Budgets prüft, bringt FinOps Tagging-Strategien, Right-Sizing und nutzungsbasierte Zuweisung zu konkreten Produkten und Wertströmen in Echtzeit – damit Cloud-Kosten nicht unkontrolliert skalieren.

Wie hängt IT-Kostentransparenz mit Prozessökonomie und Interim CFO zusammen? +

IT-Kosten lassen sich nur dann verursachungsgerecht steuern, wenn die Prozesse dahinter bekannt sind. Umgekehrt benötigt jede Prozesskostenrechnung bepreiste IT-Services, um den wahren Deckungsbeitrag von Produkten und Prozessen zu kennen. Im Interim Management und Transformationsmandat wird IT-Kostentransparenz damit zum entscheidenden Hebel für Make-or-Buy- und Sourcing-Entscheidungen.

IT-Kosten nicht steuerbar? Wir machen sie sichtbar.