IT & Steuerung · ITFM · FinOps · Servicekatalog
IT-Kosten transparent & steuerbar.
Vom anonymen Kostenblock zum bepreisten Business-Service. Ob Rechenzentrum, Softwarelizenzen oder dynamisch wachsende Cloud-Rechnungen: In vielen Unternehmen fehlen klare kaufmännische Kriterien, um Technologieausgaben verursachungsgerecht zuzuordnen. Als kaufmännischer Solution Architect übersetze ich komplexe IT-Landschaften in transparente Kostenmodelle – vom schnellen IT-Kosten-Check bis zum bepreisten Servicekatalog, herstellerunabhängig und in enger Abstimmung mit Ihrer IT-Organisation.
Ökonomische Nachhaltigkeit in der IT
»IT-Kostenwissen ist der Beginn einer neuen Qualität.«
In Zeiten von Cloud-Transformation, SaaS und künstlicher Intelligenz ist IT-Kostentransparenz von fundamentaler Bedeutung. Entscheidungen zu allen IT-Themen bekommen eine solide betriebswirtschaftliche Basis – fundiert durch Praxis aus über 20 Jahren Interim Management und IT-Controlling.
Hanno Steiger
Geschäftsführer · Steiger Unternehmensberatungsges. mbH
Handlungsfelder & Schwerpunkte
Drei Säulen moderner IT-Steuerung
Klassische Budgetkontrolle greift zu kurz, sobald hybride Architekturen, dezentrale Cloud-Verbräuche und globale Konzernverträge gesteuert werden müssen. Wir setzen an den drei entscheidenden Hebeln an:
IT Financial Management
Standardisierte Kosten- und Leistungsrechnung für die gesamte IT-Organisation:
- Servicekatalog mit Stückpreisen: Was kostet ein Arbeitsplatz, ein Server oder eine ERP-Transaktion?
- Verursachungsgerecht: Fachbereiche steuern ihren Konsum eigenverantwortlich über Mengengerüste.
- Kostenstellen aufräumen: Transparenz über Sammelkonten und Gemeinkostenzuschläge.
Cloud Cost Management
Dynamische Cloud- und SaaS-Kosten (AWS, Azure, GCP, M365) kontinuierlich im Griff:
- Tagging & Zuweisung: Cloud-Ressourcen direkt den Produkten und Wertströmen zuordnen.
- Right-Sizing & Einsparung: Überkapazitäten und verwaiste Testumgebungen systematisch eliminieren.
- Echtzeit-Monitoring: Warnungen bei Anomalien vor dem Eintreffen der Monatsrechnung.
Reporting & Verrechnung
Management-Cockpits für den Mittelstand und rechtssichere Verrechnung für Konzerne:
- Management-Reporting (Mittelstand): Monatliche KPI-Cockpits für Geschäftsführung und IT-Leitung.
- Konzern-Verrechnung (Transfer Pricing): Großverträge (Microsoft, SAP, IBM) und RZ-Kosten sauber umlegen.
- Intercompany Agreements: Steuer- und handelsrechtlich belastbare Verrechnungsdokumentation.
Steiger-Vorgehensmodell
Das 4-Phasen-Modell zur IT-Kostentransparenz
Wie aus unstrukturierten Buchhaltungs- und Betriebsdaten bepreiste, steuerungsfähige IT-Services entstehen. Die Phasen 1 und 2 schaffen in 4 bis 8 Wochen die entscheidende Transparenzbasis; der modulare Servicekatalog (Phase 3) und das monatliche KPI-Reporting (Phase 4) setzen nahtlos darauf auf:
Ist-Analyse & Erfassung
Vollständige Erfassung aller IT-Kostenstellen, Providerverträge und Datenquellen im Hauptbuch (z. B. SAP FI/CO, Hauptbuchkonten).
Technologie, Cloud & Plattformen
Zuordnung der Kosten auf technische Betriebseinheiten: Server, Cloud (AWS/Azure/GCP), Storage, Netzwerke und Workplace.
Servicekatalog & Stückpreise
Aufbau eines modularen Servicekatalogs mit transparenten Stückpreisen für ERP, CRM, Arbeitsplätze und Fachapplikationen.
Reporting & Verrechnung
Etablierung eines monatlichen KPI-Reportings (Mittelstand) sowie optionale verursachungsgerechte Konzernverrechnung (Konzerne).
Modularer Einstieg & Arbeitsteilung
Wie groß muss das Projekt werden? Vier Einstiegsstufen nach Ihrem Bedarf
Sie müssen kein monatelanges ITFM-Großprojekt starten. Wir steigen genau auf der Stufe ein, die Ihre aktuelle Frage beantwortet – mit klarer kaufmännischer Abgrenzung zur internen IT:
Kostenüberblick & Quick-Check
„Was geben wir insgesamt aus, warum steigen die Kosten und wo handeln wir zuerst?“
- ✓ Gesamtkosten-Transparenz
- ✓ Kostentreiber & Sammelkonten
- ✓ Priorisierte Sofortmaßnahmen
Wirtschaftlichkeitsprüfung
„Zahlen wir zu viel für Lizenzen, Cloud und Provider – wie verhandeln wir?“
- ✓ Vertrags- & Lizenzaudit
- ✓ Cloud-Right-Sizing (FinOps)
- ✓ Verhandlungsgrundlage Provider
Dauerhafte Steuerung
„Wir wollen IT wie ein internes Produkt mit festen Stückpreisen steuern.“
- ✓ Bepreister Servicekatalog
- ✓ Monatliches KPI-Reporting
- ✓ Verrechnung / Transfer Pricing
Kaufmännisch vs. Technisch
„Wer macht was – wo endet die Beratung und wo beginnt die Technik?“
- → Hanno Steiger: Kaufmännische Architektur, Bepreisung & Verhandlung
- → Interne IT & Partner: Konfiguration von Cloud, Ticketsystemen & Tools
Mandate & Referenzen
IT-Kosten steuerungsfähig gemacht
Praxiserprobte Mandate im IT Financial Management, in der IT-Leistungsverrechnung und im IT-Controlling — bei führenden Softwarehäusern, DAX-Konzernen und Industrieunternehmen.
Häufige Fragen
Was bedeutet IT Financial Management (ITFM) konkret? +
IT Financial Management ist die kaufmännische Standardisierung und transparente Bepreisung aller IT-Leistungen. Statt IT-Ausgaben als undurchsichtigen Sammelposten im Hauptbuch zu verbuchen, werden Kosten über definierte Kostenpools und IT-Infrastrukturschichten bis hin zu konkreten Business-Services (z. B. ERP-Arbeitsplatz, bepreiste Server- oder Cloud-Instanzen) zugeordnet. Das Ergebnis ist ein klarer Servicekatalog mit nachvollziehbaren Stückkosten.
Lohnt sich IT-Kostentransparenz auch für den Mittelstand ohne Konzernstruktur? +
Absolut. Während Konzerne zusätzlich rechtssichere Intercompany-Verrechnungen (Transfer Pricing) benötigen, profitieren mittelständische Unternehmen enorm von den Phasen 1 bis 3: Sie schaffen volle Transparenz über Hauptbuch- und Cloud-Kosten, eliminieren Überkapazitäten und Schatten-IT und erhalten einen bepreisten Servicekatalog. Phase 4 liefert im Mittelstand ein monatliches Management-Reporting auf Knopfdruck zur gezielten Steuerung.
Mit welchen Systemen und Tools arbeiten Sie (z. B. Serviceware, SAP, Power BI)? +
Wir setzen herstellerunabhängig auf praxiserprobte Standardwerkzeuge auf: Im ITFM-Bereich bringen wir tiefes Know-how in der Serviceware-Suite (Serviceware Financial, Serviceware Processes, Serviceware Performance) mit. Im ERP- und Analytics-Umfeld integrieren wir Daten nahtlos aus SAP (FI/CO, SAP Datasphere, SAP SAC), ServiceNow sowie Microsoft Power BI.
Was ist FinOps und wie unterscheidet es sich von klassischem IT-Controlling? +
FinOps (Financial Operations) ist die kontinuierliche kaufmännische Steuerung dynamischer Cloud- und SaaS-Ausgaben (wie AWS, Microsoft Azure, Google Cloud Platform oder Microsoft 365). Während klassisches Controlling oft rückwirkend Budgets prüft, bringt FinOps Tagging-Strategien, Right-Sizing und nutzungsbasierte Zuweisung zu konkreten Produkten und Wertströmen in Echtzeit – damit Cloud-Kosten nicht unkontrolliert skalieren.
Wie hängt IT-Kostentransparenz mit Prozessökonomie und Interim CFO zusammen? +
IT-Kosten lassen sich nur dann verursachungsgerecht steuern, wenn die Prozesse dahinter bekannt sind. Umgekehrt benötigt jede Prozesskostenrechnung bepreiste IT-Services, um den wahren Deckungsbeitrag von Produkten und Prozessen zu kennen. Im Interim Management und Transformationsmandat wird IT-Kostentransparenz damit zum entscheidenden Hebel für Make-or-Buy- und Sourcing-Entscheidungen.
Im Zusammenhang
Kein Mandat bleibt in einem Feld
IT-Kosten lassen sich nur dort verursachungsgerecht zuordnen, wo die Prozesse dahinter bekannt sind — und werden im Finance-Mandat zum Steuerungsinstrument.
IT-Kosten nicht steuerbar? Wir machen sie sichtbar.